
Wer sich für das C-Gleissystem entscheidet, hat (neben Nachteilen) einen riesigen Vorteil: das ganze funktioniert im Prinzip nach click and play. Im Prinzip gilt das natürlich für die meisten Gleissysteme mit Böschung.

Das bedeutet: Zusammenstecken – ausprobieren – gut/schlecht finden – ändern
- schneller Baufortschritt
- kein langwieriges einschottern
- Antriebe und ihre Mechanik befinden in einem geschützten Bereich
(Wer einmal versucht hat, Märklin-K-Weichen vorbildgetreu und dauerhaft betriebssicher einzuschottern, weiß, was gemeint ist)
Einen Nachteil hat dieses Baukastensystem aber natürlich auch: es ist nicht so individuell, wie manches andere, was auf dem Markt ist.
Immer wieder spannend ist bei dieser Lösung allerdings auch die Frage nach einem geeigneten Weichenantrieb.
Der vom Hersteller hier vorgesehene Doppelspulenantrieb begeistert nicht jeden. Die Weichenzungen werden beim Umstellen geradezu „explosionsartig“ mit einem lauten Klacken in die neue Lage geschossen. Vorbildorientiert ist das nicht!
Wer das nicht möchte, hat inzwischen aber Alternativen:
- Die Firma Viessmann liefert unter der Nummer 4568 einen langsam umstellenden Antrieb, der sich an den Signalantrieben aus gleichem Haus orientiert.
- Auch beim Decoderwerk gibt es einen kleinen, optimal auf die C-Weichen angepassten, motorischen Antrieb.
